In der Volksabstimmung vom 19. Mai 2019 hat das Volk das Bundesgesetz über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung (STAF) angenommen. Die Steuerreform ist per 1. Januar 2020 in Kraft getreten.

Kantonale Abstimmungen

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Die Steuerreform bringt insbesondere die Abschaffung der besonderen Steuerstatus auf kantonaler Ebene (Holding, gemischte Gesellschaft und Domizilgesellschaft), die Einführung von Patentbox (obligatorisch), F&E-Abzug, Eigenfinanzierungsabzug und Kapitalsteuerermässigung (alle fakultativ) sowie die Anpassung von Dividendenbesteuerung, Kapitaleinlageprinzip, pauschale Steueranrechnung und Step-up bei Immigration. Gleichzeitig sind in den meisten Kantonen substantielle Gewinnsteuersatzsenkungen geplant, so dass inkl. Bundessteuer die Steuerbelastung für Unternehmen 12-14 % beträgt.

Geplante Steuersätze nach der Steuerreform

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Mit der Steuerreform schafft die Schweiz ein international anerkanntes Steuersystem und gewährleistet gleichzeitig die fortgesetzte steuerliche Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Schweiz. Gleichzeitig bedeutet dies den grössten Umbau des Unternehmenssteuerrechts in der Schweiz in den letzten Jahrzehnten, von dem praktisch alle Unternehmen betroffen sind. Die Umsetzungsfrist ist kurz, weshalb die Vorlage jetzt zu analysieren ist, um Chancen zu wahren und Wettbewerbsnachteile zu vermeiden.

Steuersätze vor und nach der Reform

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Artikel und Publikationen zur Steuerreform
(STAF/SV17/USR III)

Q1 2019

5. Februar
Webcast «Steuerreform»

Weiterführende Informationen